Ambulante Hospizarbeit

„Den Tagen mehr Leben geben, nicht dem Leben mehr Tage“,
dies war der Grundsatz der Begründerin der modernen Hospiz- und Palliativbewegung, Cicely Saunders (1918-2005) und dies ist auch der Grundsatz der Arbeit der Ambulanten Hospizdienste in Niedersachsen.

Ehrenamtliche begleiten und unterstützen Menschen mit einer fortschreitenden Erkrankung und deren An- und Zugehörige im eigenen Zuhause, in Pflegeheimen, in Krankenhäusern und in weiteren Wohnformen. Dabei gilt der Grundsatz, den Wünschen und dem Willen der Begleiteten Geltung und Gültigkeit zu verleihen die Basis der Begleitung. Ehrenamtliche unterstützen die Menschen in Ihrem Alltagserleben, können ein Gegenüber sein bei Fragen, Ideen und Unsicherheiten. Sie geben Zeit und Raum, bieten Gestaltungshilfen in der letzten Lebenszeit. Ehrenamtliche sind für alle An- und Zugehörigen Gesprächspartner*innen und zuverlässige Begleiter*innen.

Die hauptamtlichen Koordinator*innen bieten palliative und psychosoziale Beratung sowie Beratung zur Pflegesituation an. Sie können Informationen über weitere Unterstützungsmöglichkeiten geben und Hilfen koordinieren. Ebenso koordinieren sie die Einsätze der ehrenamtlichen Begleiter*innen.

Die Dienste werden über Spenden und falls der Hospizdienst eine/n hauptamtlichen Koordinator*in beschäftigt, über Zuschüsse der gesetzlichen und privaten Krankenkassen sowie zum Teil über Beihilfen (für Beamte) finanziert. Für die Begleiteten ist die Unterstützung unentgeltlich.

Viele Ambulante Hospizdienste bieten darüber hinaus Trauerbegleitungen an.

In Niedersachsen sind flächendeckend Ambulante Hospizinitiativen und Ambulante Hospizdienste vertreten. Wenn Sie sich über die Dienste im Umfeld Ihres Wohnortes informieren möchten, finden Sie hier eine entsprechende Auflistung:  http://www.hospiz-palliativ-nds.de/angebote-vor-ort/