Vorfreude – nicht nur auf das Weihnachtsfest….

Der dritte Advent ist vorbei – bald brennt die 4. Kerze am Adventskranz und dann …. Freude auf das bevorstehende Weihnachtsfest, aus christlicher Sicht die Freude über die Geburt des heiligen Kindes. Für viele auch Freude auf ein paar freie Tage, auf ein langersehntes Treffen mit der Familie und Freunden, auf ein traditionelles Weihnachtsessen, Tannenduft, Kerzenschein und vielleicht auch Vorfreude auf die vor Spannung aufgeregten Kinder oder Enkel.

Auch wir vom Vorstand freuen uns auf das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel und wir freuen uns auch darauf, dass unsere Geschäftsstelle zum 1. Januar des neuen Jahres wieder besetzt ist. Seit Ende September haben wir die Vakanz überbrückt und konnten auf so manche Hilfe des Landesstützpunktes zurückgreifen. Auch danken wir unseren Mitgliedern für die Geduld, dass vielleicht das eine oder andere nicht in der gewohnten Schnelligkeit erledigt wurde.

Nun freuen wir uns auf unsere neue Mitarbeiterin, Gabriele Thies die mit uns als neuem Vorstand die Ideen und Wünsche unserer Mitglieder verwaltungstechnisch umsetzen und sich den neuen Herausforderungen stellen wird. Freuen wir uns gemeinsam auf eine gute, konstruktive und gedeihliche Zusammenarbeit in nicht ganz einfachen Zeiten.

Ihnen  allen wünschen wir kindliche Vorfreude, ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2022

Neugewählter Vorstand nimmt seine Arbeit auf

Bei der Mitgliederversammlung im Oktober haben die Mitglieder des Hospiz- und PalliativVerbandes Niedersachsen ihren Vorstand wie auch die Delegierten für den Deutschen Hospiz- und Palliativverband (DHPV) neu gewählt. Das Wahlverfahren erfolgte aufgrund nicht vorhersehbarer coronabedingter Einschränkungen bei den Teilnahmemöglichkeiten an der Versammlung im schriftlichen Verfahren. Auf diese Weise hatten alle Mitglieder die Möglichkeit zur Mitbestimmung.

Die Position des Vorsitzenden ist mit Ulrich Kreutzberg, die des Schatzmeisters mit Gert Klaus besetzt. Als Stellvertreter*in fungieren Dr. Rainer Proenneke  und Verena Gerdes. Die Schriftführung wird künftig von Kathrin Röbbeln wahrgenommen. Als Beisitzer*innen wurden Petra Gottsand, Johanna Schmidtkunz, Johannes Stephens, Karen Wauschkuhn, Lukas Weiss und  Marcus Wiemann gewählt. Einige Vorstandsmitglieder sind als „alte Hasen“ bereits länger in der Vorstandsarbeit engagiert und noch nicht müde, diese auch weiterhin zu tun.  Neue Kandidaten verjüngen zur Freude aller den Vorstand für die nächsten drei Jahre und bringen frische Ideen und Perspektiven ein.

Die erste Sitzung des neuen Vorstandes zeigte, dass die Zusammensetzung des Vorstandes die vielfältigen Aufgabenbereiche des Verbandes – ambulante und stationäre Hospizarbeit, Kinder- und Jugendhospize, Palliativversorgung, Schnittstellen zu SAPV und weiteres gut widerspiegelt. Regelmäßige monatliche Sitzungstermine sind festgelegt um sich den künftigen kleinen und großen Herausforderungen im Sinne der Mitglieder  anzunehmen. Die Pandemie, der Personalnotstand im Gesundheitswesen und die Umgehensweise mit Wünschen nach dem assistierten Suizid sind einige Themen, die alle – Vorstand und Mitgliederseinrichtungen – gemeinsam fordern werden.

Arbeitsgruppen, die bereits in den vergangenen Monaten im stationären Bereich zum internen Austausch gebildet wurden, sollen mit ihren Arbeitsergebnissen, Wünschen und Anregungen Einfluss in die Vorstandsarbeit finden. Auch für andere Bereiche sollen Arbeitsgruppen gebildet werden um eine gute Vernetzung untereinander herzustellen und Anliegen in den Vorstand hinein und ggf. weiter in den DHPV zu transportieren.

Als Delegierte für die Teilnahme an den Mitgliederversammlungen des DHPV’s wurden Melanie Bade, Prof. Roswitha Bender, Verena Gerdes, Petra Gottsand, Gert Klaus, Sandra Kötter, Ulrich Kreutzberg, Marianne Kraft, Andreas Przrykopanski, Kathrin Röbbeln, Johannes Stephens und Kristin Surendorff-Belder gewählt.

Die diesjährige Mitgliederversammlung des DHPV hat bereits am 25. November (aufgrund der Corona-Entwicklungen dann kurzfristig digital) stattgefunden und Niedersachsen war gut vertreten. Der Austausch der Landesverbände untereinander wie auch der mit der Bundesebene  ist für die Weiterentwicklung der Hospizarbeit und Palliativversorgung von großem Wert.

Insbesondere ist auf die jüngsten  Stellungnahmen und Veröffentlichen des DHPV’s  zu verweisen:

Ein 10-Punkte-Forderungspapier für die neuen Abgeordneten anlässlich der Bundestagswahl

https://www.dhpv.de/news/10-punkte-forderungspapier-an-die-neue-bundesregierung.html
Handbuch “Junges Ehrenamt in der Hospizarbeit – eine Zukunftsperspektive?!”

https://www.dhpv.de/news/neues-handbuch-zur-gewinnung-junger-ehenamtlicher.html

Dialogpapier „Hospizliche Haltung in Grenzsituationen“

https://www.dhpv.de/news/dialogpapier_hospizliche-haltung-grenzsituationen.html

Zu diesem Dialogpapier bietet der DHPV auch online-Schulungen an; bei Interesse wenden Sie sich bitte an .

 

 

Online-Befragung an Gesprächsbegleitende in NDS gestartet

Ab sofort läuft die Online-Befragung aller Gesprächsbegleitenden im Rahmen des GVP-Projektes.

Ziel der Befragung ist eine niedersachsenweite Bestanderhebung zu Umsetzung und Bedarfen bei der GVP-Vernetzung.

Falls Sie GVP-Gesprächsbegleiter*in in Niedersachsen sind und noch keine Einladung erhalten haben sollten, melden Sie sich gerne bei Dr. Rieke Schnakenberg unter schnakenberg[at]hospiz-nds.de.

Parallel läuft eine telefonische Befragung der Kommunen zur GVP-Vernetzung auf lokaler Ebene. Über Ihre Mitwirkung würden wir uns sehr freuen.

(Mehr Infos zum Projekt hier)

Neue Arbeitsgruppen für den Bereich Stationäre Hospize

Stationäre Hospize stehen in der Bevölkerung für eine gute empathische Versorgung und Begleitung am Lebensende. Um den Aufbau von Qualität in den Hospizen zu fördern ist der Austausch mit anderen auf gleicher Arbeitsebene  ein sinnvolles Instrument. Der HPVN schafft hierfür die Basis.

 

Die inhaltliche Arbeit in den einzelnen Bereichen der stationären Hospize hat wie in vielen anderen Bereichen auch in der Corona Zeit sehr gelitten. Treffen waren nicht möglich und jede Einrichtung hatte genug mit den durch Corona hervorgerufenen Problemen  zu kämpfen.

In den letzten Monaten kamen immer mehr Nachfragen aus den stationären Einrichtungen zu verschiedenen Themen, die uns deutlich zeigten, dass eine Wieder- bzw. Neuaufnahme einzelner Arbeitsgruppen sehr wichtig ist. Nicht nur die Bearbeitung von Themen, sondern auch der kollegiale Austausch trägt zu einer guten Vernetzung bei. Aus diesem Anlass haben Lucas Weiß, Geschäftsführer vom Hospiz Wolfsburg und Petra Gottsand, Geschäftsführung vom Hospiz Am Hohen Tore Braunschweig, als Mitglieder des HPVN Vorstandes, diese Gruppen wieder „reaktiviert“.

Bereits im Juni und Juli haben erste Auftaktveranstaltungen in Form von Workshops zum Einrichten neuer Arbeitsgruppen stattgefunden. Begleitet wurden diese Workshops von Jutta Talley, die den Teilnehmer*innen Methoden zur kollegialen Beratung näher gebracht hat. Ziel ist es, das alle Arbeitsgruppen in Zukunft selbstständig arbeiten und im Anschluss an ihre Sitzungen sich mit den zuständigen Vorstandsmitgliedern austauschen.

Es wurden Arbeitsgruppen für folgende Bereiche eingerichtet:

–  Pflegedienstleitungen

–    Soziale Arbeit

–    Qualitätsmanagement

Bis zu zweimal im Jahr wird sich weiterhin der Fachausschuss der stationären Hospize (hoffentlich) in Präsenz treffen, um sich gemeinsam mit dem Sprecherkreis und Mitgliedern der einzelnen Arbeitsgruppen auszutauschen und inhaltlich zu arbeiten.

Alle Arbeitskreise freuen sich auf weitere Kolleginnen und Kollegen aus den jeweiligen Fachbereichen.

Petra Gottsand