Neue Mitarbeiterin der Geschäftsstelle stellt sich vor

Ein fröhliches HALLO
Eine vertraute, langjährige Mitarbeiterin zu ersetzen – sicherlich nicht einfach.
Dieser Aufgabe sich zu stellen – machbar.
Nun bin ich da!
Mein Name ist Svenja Schuhmacher-Schulz.
Die Wichtigkeit der Palliativversorgung wurde mir durch familiäre Sterbefälle vor Augen geführt. Ein großes Lob und meine Hochachtung an Alle, die sich der Hospizarbeit und Palliativversorgung verschrieben haben. Es ist wahrlich keine leichte Aufgabe, aber es erfüllt betroffene Menschen mit Wärme, Geborgenheit und einer Zugehörigkeit zur Gesellschaft.
Seit dem 01. November 2018 bin ich Ihre neue Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle des HPVN, immer dienstags und donnerstags von 9.00 bis 14.00 Uhr.
Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und bedanke mich schon einmal vorab für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung, falls nicht gleich alles reibungslos funktioniert.
Herzliche Grüße
Svenja Schuhmacher-Schulz

Netzwerke in der Hospizarbeit und Palliativversorgung werden mit dem 4. Niedersächsischen Hospizpreis ausgezeichnet

Am Samstag, den 20. Oktober, hat die Niedersächsische Hospizstiftung zum vierten Mal den Niedersächsischen Hospizpreis vergeben und damit gelungene Netzwerke von Einrichtungen für ihre Arbeit mit kranken und sterbenden Menschen gewürdigt. Ausgezeichnet wurden Ambulante Hospizdienste und Einrichtungen des Gesundheitswesens, die innovative und umfassende Formen der Kooperation im Bereich der Hospizarbeit und Palliativversorgung initiiert und umgesetzt haben.
Im Beisein vieler prominenter Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft, wie u.a. der Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Carola Reimann, dem Schirmherrn der Stiftung, Dr. Rudolf Seiters wurde der mit insgesamt 12.000 Euro dotierte Preis in zwei Kategorien wie folgt vergeben:

In der Kategorie „Ehrenamt“
Osnabrücker Hospiz e.V. / Ambulanter Hospizdienst (Platz 1)
Stiftung Hospizdienst Oldenburg / Ambulanter Hospizdienst (Platz 2)
Ambulante Hospizdienst „Aufgefangen“ e.V. im ev. Luth. Kirchenkreis Ronnenberg (Platz 3)

In der Kategorie „Einrichtung des Gesundheitswesens“
Rotenburger Werke der Inneren Mission (Platz 1)
Altenzentrum Karl Flor, Bethel im Norden, Hannover (Platz 2)
Johannesstift Dörpen und Papenburg – Palliativstützpunkt nördliches Emsland (Platz 3)

Angeregt auch durch das Hospiz- und Palliativgesetz aus dem Jahre 2015 sind immer mehr feste Kooperationen und Netzwerke entstanden. 19 Hospizdienste und Initiativen sowie 14 Pflege- und Gesundheitseinrichtungen haben sich um den Hospizpreis 2018 beworben. Alle Einrichtungen haben sich durch ein großes hospizlich-palliative Engagement um des Menschen Willen am Lebensende ausgezeichnet.

Die Zucchini Sistaz begeisterten die Anwesenden im Schloss Osnabrück mit ihren swingigen musikalischen Darbietungen.

Wer hilft mir, wenn ich sterbe? Flyer und Broschüre in leichter Sprache veröffentlicht

Der Hospiz- und PalliativVerband Niedersachsen (HPVN) und der Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachen (LSHPN) haben eine Broschüre und einen Flyer in leichter Sprache vorgelegt. Die Broschüre und der Flyer enthalten Informationen zu hospizlich-palliativen Betreuung am Lebensende. Sie stehen zum kostenlosen Download bereit; die Broschüre kann auch postalisch bezogen werden.

Beide Dokumente wurden in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe in Kooperation mit Betroffenen und der Niedersächsischen Arbeitsgruppe „Hospizarbeit und Palliativversorgung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ entwickelt. Der Flyer und die Broschüre wurden durch Spendengelder der NDR-Aktion Hand-in-Hand für Norddeutschland finanziert, wofür wir nochmals ganz herzlich danken möchten.

Die Broschüre wurde außerdem von der niedersächsischen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen mit erarbeitet und unterstützt. Sie soll im November 2018 kritisch evaluiert und neu aufgelegt werden. Daher würde wir uns über Ihre Rückmeldungen zur Broschüre bis zum 31.10.2018 sehr freuen,

an:

Es ist ausdrücklich gewünscht, dass beratende Stellen und insbesondere die Hospizvereine die Dokumente für Ihre eigene Arbeit nutzen und mit ihrer Kontaktadresse versehen, sofern die entsprechenden Kenntnisse vorhanden sind. Es ist uns wichtig, dass Betroffene Kontakt zu den Ansprechpartner*innen vor Ort aufnehmen können.